Der erfolgreiche Bildhauer

Parallel zur sehr erfolgreichen Malerei beschäftigte sich Hans-Georg Andres immer mehr mit der Gestaltung von Freiplastiken und mit der Kunst am Bau. Dabei kamen ihm zwei Umstände zugute. Für Kunst am Bau wurden früher 4% der Bausumme angesetzt und Wettbewerbe ausgeschrieben. Durch seine enge Freundschaft zum Gifhorner Architekten Gerd Kierig konnte der Künstler an sehr vielen Wettbewerben teilnehmen und auch diverse Aufträge erhalten.

Betonkunst an einer Brück in Lerbach/Harz
Betonkunst an einer Brück in Lerbach/Harz

Auffällig ist für diese sehr intensive Schaffensperiode, dass der Künstler immer wieder neue Aufgaben suchte und sich in neue Materialien einarbeitete. Die Betonbrücke bei Lerbach im Harz verzierte er beispielsweise, indem er Styropor-Stücke in die Verschalung einbrachte.

Ein besonders beliebtes Material war Edelstahl, aus dem Skulpturen, Reliefs und Brunnen entstanden. Sehr umfangreiche Werke wurden nach den Entwürfen in Spezial-Werkstätten hergestellt, kleinere gestaltete der Künstler auch in der eigenen Werkstatt.

Das Hauptwerk dieser Schaffensperiode ist sicherlich die 15 m hohe Edelstahl-Skluptur auf der Technischen Universität in Clausthal-Zellerfeld. Sie wurde mit einem Spezialwaggon der Deutschen Bundesbahn transportiert und das Aufstellen war mit einigen Unwägsamkeiten verbunden.


Das Kunstwerk soll eine Symbiose darstellen zwischen den Wahrzeichen "Fichten" und "Erze" des Harzes.

Großflächige Emaille-Wände wie hier im Verwaltungsgebäude der AOK in Gifhorn führten zu den ersten Erfahrungen in der Emallier-Technik, die dann das Spätwerk des Künstlers bestimmen sollte. 

Kleine Auswahl der Skulpturen

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