Übersicht:

Seminar 1 am 23. März 2014:

     Rückblick, Stimmen der Teilnehmer, Fotogalerie

Seminar 2 am 30. März 2014:

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Seminar 3 am 06. April 2014:

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Seminar 4 am 13. April 2014:

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Seminar 5 am 04. Mai 2014:

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Rückblick: 1. Seminar "Die Sprache der Bäume"

Der Wettergott meinte es ausgesprochen gut, als am 23. März das erste Seminar "Die Sprache der Bäume" begann. Die Auto-kennzeichen verrieten Anreisen sogar aus Gießen, Vechta und Delmenhorst.

Anschließend machte Dr. Hans-Joachim Andres die Anwesenden durch einen intensiven Vortrag mit der Biologie der Bäume vertraut und zeigte normales sowie gestörtes Wachstum. Holzscheiben wurden im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" und konnten mit versteinertem Holz verglichen werden. Die Zuhörer erfuhren von der erfolgreichen Symbiose zwischen Bäumen und Pilzen, wurden aber auch mit der Tatsache konfrontiert, dass Pilze die wichtigsten Baum-Killer sind. Die Angst vor dem Waldsterben wurde ebenso relativiert wie die häufige Kritik an vorschnellem Abholzen gefährlicher Bäume.

Nach einer ausgiebigen Stärkung mit einer kräftigen Erbsensuppe oder einer veganen Pfanne gab es zunächst praktische Übungen.

So konnte z.B. mit Hilfe eines Stethoskopes das Rauschen des Wassers in einem Birkenstamm eindrucksvoll abgehört werden und es wurden Baumhöhen ermittelt.

Während der anschließen-den Exkursion in die Ur-wälder rund um das Semi-narhaus fanden die Teil-nehmenden die im Vortrag ausführlich vorgestellten Bäume in der Natur wieder. Durch leichtes Beklopfen mit Gummi-hämmern sollte heraus-gefunden werden, ob die Baumstämme schon hohl klangen.  

Gesunde Bäume in natürlicher Entwicklung standen neben solchen mit Wachstumsproblemen durch menschliches Eingreifen, Pilze oder Parasiten. Kranke Bäume wurden auf die Ursachen ihrer Probleme untersucht und bei anderen Bäumen wurde die Todesursache (meistens mehrere Faktoren) ermittelt.

Einen besonders starken Eindruck hinterließen einige Baumriesen, die als würde-volles Totholz von unzäh-ligen Lebewesen nach und nach in fruchtbaren Wald-humus verwandelt werden und damit ihren ungeduldig wartenden Nachkömmlin-gen einen erfolgreichen Start ermöglichen.

Zum Abschluß offenbarte die große Kastanie am Seminarhaus ein besonders interessantes Zusammen-spiel zwischen befreun-deten Bäumen, welches die aufmerksam Lauschenden ins Staunen versetzte. Dann überraschte Prof. Dr. Eberhard Ockel aus Vechta mit der Rezitation eines schönen Naturgedichtes und setzte einen stimmungsvollen Schlußpunkt.

Anschließend wartete ein schönes Kuchen-buffet auf die hungrigen Wanderer und spätes-tens jetzt gab es ein großes Lob für Barbara Parizsky, die für die Verköstigung verant-wortlich zeichnete.

In der Cantina Eiche wurden bei Torte und Kaffee weitere Fragen beantwortet und neue Kontakte geknüpft. Besondere Anerkennung fand die familiäre Atmosphäre dieses Seminars in einer überschaubaren Runde. Nach einem letzten Gang über das große Naturgrundstück des privaten Seminarhauses fiel es den Teilnehmern sichtlich schwer, Abschied von der interessanten Umgebung zu nehmen.

 

Aber Dr. Andres hatte sie ja gleich zu Anfang ermuntert: Kommen Sie bald wieder in die schöne Malse!

 

Text: Dr. Hans-Joachim Andres / Fotos: Manfred Schuster

Stimmen der Teilnehmer

(aus dem Gästebuch bzw. sinngemäße Wiedergabe)

 

"Ich habe hier ganz viel gelernt. Hoffentlich behalte ich das auch alles!"

 

Peter Bederke, Loxstedt

 

 

"Das Seminar hat mir viel Spaß gemacht, denn es führte uns einmal heraus aus der gewohnten Gedankenwelt."

 

Maria Dorniak, Vechta

 

 

"Ich bin schon mit großen Erwartungen zu diesem Seminar gekommen. Aber sie wurden noch weit übertroffen. Und darüber hinaus habe ich noch auf keinem Seminar so gut gegessen wie hier."

 

Karin Fäcke, Dipl.-Biologin und Leiterin des Moor-Informationszentrums Ahlenmoor

 

 

"Es hat mir hier gut gefallen und ich habe die Anfahrt aus Delmenhorst nicht bereut."

 

Angelika Hesse, Delmenhorst

 

"Als Naturfreund und Imker habe ich mich in diesem Kreis sehr wohl gefühlt."

 

Harald Hesse, Delmenhorst

 

 

"Die weite Fahrt hat sich gelohnt. Ich komme mit Sicherheit wieder zum Moor-Seminar!"

 

Jörg Hertstein, Lollar

 

"Vielen Dank für den wundervollen Tag im Einklang mit der Natur!"

 

Gabi Hetz, Wildkräuter-Expertin, Beverstedt-Stemmermühlen

 

 

"Dieses Seminar hat mir sehr gut gefallen und das Umfeld einschließlich der Bewirtung waren toll!"

 

Dipl.-Ing. agr. Barbara Lippmann, Beverstedt

 

"Ein wirklich schöner Tag, gefüllt mit interessanten Informationen und netten Begegnungen."

 

Iris Manns, Beverstedt

 

"Einen großen Dank noch mal für diesen wunderschönen Tag. Es war sehr schön, mit einer Gruppe an Menschen, die auch interesse an dem haben, was die Natur so Tolles vollbringt, gemeinsam raus zugehen und dies zu erkunden und bewundern. Ich wußte zwar schon einiges über Bäume, habe hier aber noch viel dazugelernt."

Inga Mehrtens, Axstedt

 

 

"Danke dem kundigen Führer, der unsere Augen geöffnet

dass wir das Leben im Wald vielfältig neu können sehen!"

 

Prof. Dr. Eberhard Ockel, Vechta

 

"Danke für den wunderschönen Tag!"

 

Gunhild Ockel, Vechta

 

 

"Viele neue Erkenntnisse in einer wunderschönen Umgebung. So etwas erlebt man nicht jeden Tag!"

 

Margret Siegel, Osterndorf

 

 

"Von jetzt an werde ich die Bäume mit etwas anderen Augen sehen.          

Das war sehr anschaulich und informativ."

 

Gerd Ständer, Vechta

 

 

"Hier stimmte einfach alles: die Informationen, die Teilnehmer, das Ambiente und insbesondere die schöne Natur."

 

Waltraut Zimmermann, Beverstedt

Foto-Galerie

Fotos: Dr. Hans-Joachim Andres, Manfred Schuster

Rückblick: 2. Seminar "Die Sprache der Bäume

Bei strahlendem Frühlings-Sonnenschein füllten sich die Parkplätze am Seminar-haus schnell, denn alle Teilnehmer trafen pünklich ein. Schon beim Kennenler-nen-Kaffee zeigte sich, dass auch dieses Mal viele Experten aus den Bereichen Naturschutz und Gartenbau dabei waren. Diese Tatsache führte dann auch schnell zu interessanten Diskussionen während des intensiven Vortrags.  

Der rustikale Erbseneintopf und die vegane Gemüsepfanne fanden wieder großen Anklang, bevor es zu den Übungen in das Gelände ging. Baumhöhen mussten gemessen werden und an Birken wurde der Saftstrom mit einem Stethoskop abgehört. Dann ging es aber wirklich in die Urwälder und Baum nach Baum wurde angesehen, untersucht und in seiner Lebenserwartung eingeschätzt.

Obwohl die Route die gleiche war wie auf dem ersten Seminar, gab es viele neue Erkenntnisse. Immer wieder überraschten die kundigen Teilnehmer den "Baumflüsterer" Dr. Hans-Joachim Andres mit Beobachtungen und Anregungen. Man suchte, fand, untersuchte, bestimmte und korrigierte sich auch schon mal gegenseitig.

Ein Highlight war der Fund des unscheinbaren, aber sehr aggressiven Brand-krustenpilzes an einer vom Blitz schwer beschädigten Buche. Das gute Auge hatte die Biologin Anja Neuman aus Wanna. Trotz der Verletzungen versucht der Baum zu überleben und treibt jedes Frühjahr neu aus.

Und immer wíeder staunten die Teilnehmer über die skurrilen Formen des Totholzes, in dem Tausende von Tieren und Pflanzen neue Lebensgrundlagen finden.

Nach der Durchquerung einer Fichten-Monokultur mit vielen umgestürzten Bäumen faszinierte eine ausgedehnte Dachsburg die Wanderer, bevor es durch naturbelassene "Märchen-Urwälder" wieder zurück zum Seminarhaus ging.

Dort hatte Barbara Parizsky Kaffee und Kuchen für die hungrigen und durstigen Baum-Experten vorbereitet. Noch lange wurden in der Cantina Eiche über die Exkursion und andere Fragen des Naturschutzes diskutiert und nur langsam löste sich die gesellige Runde auf, um die Heimfahrt anzutreten.

Stimmen der Teilnehmer

 
"Danke für den schönen Tag voller Sonne und Vogelgezwitscher. Ich habe viel erfahren und gesehen."
 
Regine Beckmann, Belum
 
"Danke! Dieser Tag war Nahrung und Bereicherung für Körper, Geist und Seele. Dazu eingebettet in liebevolle Gastlichkeit. Rundum gelungen!"
 
Annette Godzieba, Diepholz

 

"Danke für die Liebe zur Natur und zur Möglichkeit, so viele interessante Leute kennenzulernen."

 

Sabine König, Wildkräuter-Expertin, Ostendorf

 
"Ein nahrhafter Tag für Körper und Seele. Ich werde einen Waldspaziergang zukünftig mit anderen Augen sehen."
 
Martina Leitner, Karlshöfenermoor

 

"Die Wälder schweigen, doch sind sie nicht stumm ... Eine wundervolle Idee, die Menschen die Sprache der Bäume zu lehren. In der Zwiesprache mit ihnen finde ich mich selber wieder. Danke."
 
Renate Matthes, Estorf

 

 

"Es gibt viele Wege in diesem Leben,

aber einen, der am meisten zählt. Es ist der Weg, der zum wahren MENSCHSEIN führt. Danke für ein paar begleitende Schritte ... ".

 

Dipl.-Biologin Anja Neuman, Wanna

 

"Es hat mir wieder großen Spaß gemacht, die netten Gäste zu beköstigen."

 

Barbara Parizsky, Diepholz/Beverstedt

 

"Ein wundervoller Sonnentag inmitten der Natur! Balsam für die Seele. Danke für einen schönen Sonntag mit vielen interessanten Informationen."
 
Helga Schühle, Loxstedt

 

Peter Schühle, Loxstedt

 

"Herzlichen Dank für alles! Es war ein wundervoller Tag!"
 
Christa Schütt, Beverstedt

 

 
"Vielen Dank für den schönen, lehrreichen und erholsamen Tag."
 
Helga Striecke, Appeln

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Fotos: Dr. Hans-Joachim Andres, Renate Matthes, Barbara Parizsky, Manfred Schuster

Rückblick: 3. Seminar "Die Sprache der Bäume"

Beim 3. Baumseminar war uns der Wettergott nicht ganz so wohlgesonnen und schickte immer mal wieder einen Regenschauer. Daher schaute man sich während des Kennenlern-Kaffees dieses Mal zunächst im Inneren des Seminarhauses um.

Im Kunst-Museum der "Blauen Leiter" konnten die urigen Mal-Utensilien von Hans Pick ebenso besichtigt werden wie einige seiner Werke aus den verschie-denen Schaffensperioden.

Immer wieder wurde nach der Technik gefragt, mit der der Künstler Hans-Georg Andres seine großforma-tigen Emaille-Bilder gefertigt hat. Die Technik konnte anhand der Original-Werkzeuge demonstriert werden.

Dann gab der Seminarleiter Dr. Hans-Joachim Andres einen umfassenden Einblick in die Biologie der Bäume. Das Wachstum und seine Störungen wurden ebenso ausführlich behandelt wie des Sterben der Bäume. Auch diese Mal fanden sich in der Zuhörerschaft diverse Experten wie Naturschützer, Jäger, Geografen, Biotopkartierer und Landschaftsgärtner. 

Die rauchenden Köpfe der Teilnehmer kühlten beim Mittagessen in der Cantina Eiche rasch ab. Dann konnten die Erbseneintopf-Esser nicht widerstehen, auch einmal die vegane Pfanne zu kosten und sie waren erstaunt, wie gut diese schmeckte.

Anschließend wurden wieder die gurgelnden Säfte der Bäume abgehört und Baumhöhen geschätzt. Die hin und wieder nieder-gehenden Regenschauer taten der guten Laune keinen Abbruch, als der Beginn der Exkursion eingeläutet wurde.

Dann wurde an vielen Stationen Halt gemacht und lebende oder abgestorbene Bäume untersucht und begutachtet. Das Leben im Wald wurde aus ökologi-scher, aber auch aus forstwirtschaftlicher Sicht betrachtet.

Besonders die Rolle der Pilze als Ernährer der Bäume, aber dann auch als ihre "Killer" konnte immer wieder überzeugend demonstriert werden. Der harmlos erscheinende Hallimasch wurde als einer der wichtigsten Baumzerstörer entlarvt.

Gegen Ende staunten díe Teilnehmer wieder über die Dachsburg. Als Glücksfall erwies sich die Teilnahme von Hermann Kück, Naturschutzbeauftragter, Jäger und Naturschützer aus Passion. Er konnte einiges über die Dachse erzählen und lieferte während der gesamten Exkursion immer wieder jagdliche Beiträge.

Mit dem kleinen "Wunder der Kastanie" am Seminarhaus endete die Exkursion und ein Teilnehmer war ganz verwundert, dass wir tatsächlich drei Stunden unterwegs gewesen waren. Die gesamte Veranstaltung wurde begleitet von dem Journalisten Jens Schönig für die Nordsee Zeitung.

Nach dem etwas feuchten Gang schmeckten Kaffee und Kuchen besonders gut und Barbara Parizsky als "Kantinen-Wirtin" erntete wieder großes Lob.

Nach einem regen Gedankenaustausch mit vielen neuen Kontakten traten die Teilnehmer nach und nach die Heimreise an - nicht ohne zu verspre-chen, bald wiederzukom-men. 

Besonders gefreut haben sich die Veranstalter über das Lob des 14jähri-gen Leon Marten aus Wehdel, jüngstes aktives Mitglied im Natur- und Umweltschutzverein Wehdel e.V.: "Das Seminar hat mir mehr gebracht als ein halbes Jahr Biologie-Unterricht.!

Stimmen der Teilnehmer

 

"Ein wunderbarer Tag! Ich habe viel Neues erfahren und sehe einige Dinge erst jetzt bewusst. Vielen Dank!"

 

Anne Brand, Lunestedt

 

"Pflanze einen Baum, und kannst Du auch nicht ahnen, wer einmal in seinem Schatten schläft - einst pflanzten auch Deine Ahnen, bevor sie Dich kannten, einen Baum.

Toller Vortrag!"

Hermann Kück, Naturschutzbauftragter & Jäger, Lunestedt

 

"Das Baumseminar hat mir mehr gebracht als ein halbes Jahr Biologie-Unterricht"

 

Leon Marten, 14 Jahre, Wehdel. Jüngstes aktives Mitglied im Natur- und Umweltschutzverein Wehdel e.V.

 

"Das Baumseminar war sehr lehrreich und interessant. Auch die Beköstigung war ausgezeichnet. Vielen Dank! Ich komme gerne wieder!"

 

Heike Stieg-Lichtenberg, Dipl.-Geografin, Sandstedt

 

"So ein inspirierendes Seminar! Vielen Dank dafür! Besonders die Verpflegung war grandios! Und der Methodenmix aus Theorie und Praxis im Seminar hat mir gut gefallen. Vielen Dank auch für den fairen Preis!"

 

Thomas Stellhorn, Yoga-Schule Diepholz, Diepholz

 

"Es war so schön, dass ich bei Sonnenschein noch einmal wiederkomme!"

 

Hajo Wittich, Diepholz

 

Doris Cohnen, Drebber

 

Brigitte Haase, Dipl.-Geografin, Diepholz

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Fotos: Dr. Hans-Joachim Andres

Rückblick: 4. Seminar "Die Sprache der Bäume"

Auch das vierte Baum-seminar in Folge führte wieder eine große Gruppe an Bauminteressierten in die Malse. Bei aprilhaftem Wetter mit wechselnder Bewölkung und frischem Wind blieb es aber trocken. So konnten die Angereisten zunächst das große Natur-grundstück erkunden.

"Die eindrucksvollen Kunstwerke aus Holz und Stein erinnern mich an den Skulpturenpark Kramel-heide", bemerkte eine Besucherin. Naturkundige Augen hatten schnell einen besonders schönen Bestand an Cladonia-Flechten entdeckt oder die ersten, bronzefarbenen Blindschleichen unter den Reptilien-blechen gefunden.

Doch dann läutete die Glocke zum ersten Teil des Seminars und der Vortrag begann.

 

Beim leckeren Mittagessen konnten sich die vielen neuen Informationen in den Köpfen der Teilnehmer etwas setzen.

Anschließend ging es weiter mit den praktischen Übungen. Wieder sollte die Höhe der Bäume ermittelt werden und das Wasser-rauschen in den Birken-stämmen war noch eindrucksvoller zu hören als bei den vorherigen Seminaren.

Bei teilweise strahlendem Sonnenschein führte die Exkursion wieder zu den interessanten Bäumen, die im Vortrag vorgestellt wurden. Díe mögliche Wucht umstürzender kranker Bäume beeindruckte die Teilnehmer ebenso wie der Lebenswille eines Baumes, der - vom Blitz schwer beschädigt - später vom gefährlichsten Baumpilz befallen wurde.

Viel Spaß gab es bei den "erotischen" Buchen, die gleich mehrere Baumküsse demonstrierten. Es gab allerdings keine Einigkeit darüber, welches Baumpaar sich am intensivsten zu küssen schien. 

Mächtige Totholzriesen demonstrierten eindrucks-voll die tödliche Zerstö-rungskraft einiger recht unscheinbarer Baumpilze. Trotzdem wurde die Arbeit dieser Pilze als sinnvoll für die Waldverjüngung erkannt.

Zum Schluß faszinierte wieder die große Wühl-arbeit der Dachse, die riesige Wohnhöhlen anlegen. Der Exkursions-leiter wurde dieses Mal unterstützt von Hans-Hermann Tiedemann, NABU-Mitglied und engagierter Naturschützer. Seine Beobachtungen und Erläuterungen wurden zu wertvollen Ergänzungen während der Tour.

Der frische Wind während des ganzen Tages hatte zur Folge, dass Kaffee und Kuchen besonders gut schmeckten. Nach einem ausgiebigen Klönschnack löste sich die Runde dann langsam auf.

 

Stimmen der Teilnehmer

 

"Ein wunderschönes Erlebnis!"

 

Sybille Birnbaum, Bokel

Hans-Jürgen Rother, Bokel

 

"Danke für den schönen Tag in der Natur und die Erklärungen, die mein Wissen erweitert haben. Die Verpflegung war rundum lecker."

 

Ursel Borgsen, Bremervörde

 

"Danke für die Gastfreundschaft!"

 

Susanne Godt, Donnern

 

"Ein schöner Tag - ich freue mich, dabei gewesen zu sein. Vielen Dank!"

 

Heike Kasupke, Kirchwistedt

 

"Vielen Dank für diesen wunderschönen Tag und die vielen neuen Eindrücke, Ich freue mich schon auf den Fotokurs."

 

Dipl. Ing. Walter Rademacher, Neuhaus

 

"Komme nochmal wieder!"

 

Carmen Steindorf, Beverstedt

 

"Danke für diesen tollen Tag!"

 

Hans-Hermann Tiedemann, Bremervörde-Elm

 

"Ein Tag Natur pur - mit vielen Infos, zusammen mit netten Menschen."

 

Carmen Wetjen, Basdahl-Oese

 

Uwe Wetjen, Basdahl-Oese

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Fotos: Dr. Hans-Joachim Andres

Rückblick 5. Seminar "Die Sprache der Bäume"

Auch zu diesem Seminar kam einige Teilnehmer wieder von weit her. Am Vormittag gab es einige Regenschauer, so dass sich die meisten überwiegend im Haus aufhielten und in Ruhe die vielen Exponate des Kunstmuseums Malse betrachten konnten.

Nach dem Vortrag gab es wie immer eine kräftige Mittagsmahlzeit. Auch hier probierten wieder viele "Erbseneintöpfler" einmal die vegetarische Pfanne und staunten, wie gut Gemüse schmecken kann. Gut gestärkt konnte mit den ersten Übungen im Garten begonnen werden.

Dann hielten die Zuschauer den Atem an: Es folgte die insgesamt 4. Besteigung der Himmelsleiter im Garten des Seminarhauses. Ohne jede Sicherung kletterte Roland Jordan aus Langen die 13 m hohe Leiter hinauf und genoß den Rundblick über die schöne Naturlandschaft. Als geübter Baumkletterer durfte er sich ausnahmsweise auf das prickelnde Erlebnis einlassen.

Bei etwas kühlem, aber trockenen Wetter machte die Urwald-Exkursion wieder allen Beteiligten viel Spaß. Die im Vortrag erlangten theoretischen Kenntnisse konnten nun in die Praxis umgesetzt werden und alle Teilnehmer machten ihre Sache sehr gut.

Der Lebenswille der von einem heftigen Blitzschlag und einem aggressiven Pilz besonders stark gequälten Buche beeindruckte die Wanderer auch dieses Mal ganz besonders und es wurde auch über Parallelen zum menschlichen Leben diskutiert.

Gegen Ende wurde wieder der große Dachsbau mit seinen vielen Eingängen erreicht und die Teilnehmer staunten über die gewaltigen Erdarbeiten dieser fleißigen Tiere, die man aber leider nur selten zu Gesicht bekommt.

Das kleine "Kastanienwun-der" vor dem Seminarhaus beendet auch dieses Mal wieder die Exkursion und es zeigt die wunderbare, für Menschen kaum nach-vollziehbare Kommunika-tion der Bäume untereinander.

Nach der Wanderung durch die frische Luft schmeckten Kaffee und Kuchen besonders gut und es gab viele Gespräche und Kontakte zwischen den Teilnehmern.

Auch über die vielen Pflanzen im Garten des Seminarhauses wurde diskutiert und die Gewürzpflanzen der Kräuterspirale fanden ein besonderes Interesse. 

Erst nach und nach löste sich dann die gesellige Runde auf, denn auf einige Teilnehmer wartete noch eine längere Heimfahrt. Und viele versprachen, schon bald wiederkommen zu wollen.

Stimmen der Teilnehmer

 

„Vielen Dank für einen informativen, erholsamen, entspannten und genussreichen Tag."

 

Edith Fahrenholz, Diepholz

 

 

„Vielen Dank für den schönen Tag mit der Wanderung und der guten Verpflegung."

 

Karl-Heinz Hoffmann, Diepholz

 

 

„Wir haben KEINE Minute bereut!"

Britta Jordan, Langen

 

 

 

 

Roland Jordan, Langen

 

„Auch ich möchte mich herzlich bedanken!"

 

Elfriede Meyer, Basdahl

 

 

„Es hat uns sehr gut gefallen. Wenn wir dürfen, kommen wir gerne wieder."

 

Christa Neumann, Bremerhaven

 

 

Erika Noske, Bremerhaven

 

 

„Auch wir sind sehr dankbar dafür, dass wir heute so viel Interessantes über den Wald und die Natur gelernt haben. Herzlichen Dank auch für die köstliche Berwirtung!"

 

Johanna Volland, Bremervörde

 

 

Klaus Volland, Bremervörde

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Fotos: Dr. Hans-Joachim Andres, Barbara Prizsky, Klaus Volland

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